
Kehl Deutschland
Das Biomasse-Heizkraftwerk Kehl II erzeugt Strom und liefert den Turbinenabdampf als Prozessdampf an eine benachbarte Papierfabrik.
Feuerungswärmeleistung
Dampfleistung
Elektrische Leistung
Herausforderung
Am Rheinhafen in Kehl sollte eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage Altholz der Kategorien A I und A II sowie Frischholz verwerten und eine Papierfabrik mit Dampf versorgen.
Lösung
Der Brennstoff wird in eingehausten LKW-Anlieferstellen abgekippt, von Überlängen, Fe- und NE-Metallen befreit und in zwei Silos mit je rund 3.000 m³ gelagert. Eine Vorschubrostfeuerung versorgt den Kessel mit 23 t/h Frischdampf bei 78 bar und 470 °C. Die Rauchgase werden per Trockensorption mit Kalkhydrat und Herdofenkoks gereinigt.
Ergebnis
Seit März 2011 erzeugt die Anlage knapp 3 MW Strom; der Gegendruckdampf mit 7,5 bar geht an die Papierfabrik. Der Kesselwirkungsgrad liegt bei 89 %.
Die Technik.
Im Detail.
Kehl, Deutschland
- Brennstoff
- Altholz A I–A II, Frischholz
- Feuerung
- Vorschubrost
- Feuerungswärmeleistung
- 19,91 MW (brutto)
- Dampfleistung
- 23 t/h
- Frischdampf
- 78 bar / 470 °C
- Gegendruck
- 7,5 bar (a) bei ca. 180 °C
- Elektrische Leistung
- knapp 3 MW
- Kesselwirkungsgrad
- 89 %
- Rauchgasreinigung
- Trockensorption mit Kalkhydrat und Herdofenkoks
- Inbetriebnahme
- März 2011
Ähnliches Projekt besprechen

Nächstes Projekt / 2011