Heißgaserzeuger werden für die kontinuierliche, betriebssichere und vor allem umweltverträgliche Bereitstellung der Wärmeenergie für die Trocknung des Rohmaterials der Span-, Faser-, MDF- und OSB-Plattenproduktion eingesetzt.
Hierzu kombinieren wir bei Bedarf die Kablitz-Vorschubrostfeuerung mit Granulatdüsen und Staubbrennern.

Auf Wunsch statten wir unsere Heißgaserzeuger mit einem Heißgaszyklon aus, um das zu trocknende Gut frei von groben Staubpartikeln zu halten.

Wir liefern Heißgaserzeuger ab einer Leistung von ca. 5 MWth.

Referenzanlagen

Riga
Riga (Lettland) Heißgaserzeuger mit Restholzfeuerung Im Zuge einer Umstrukturierung und Erweiterung seines Werks, wollte der Kunde auch sein Energiekonzept modernisieren und auf die neue Produktionskapazität anpassen.

Dabei galt es, den Platz und die bereits bestehenden Komponenten optimal zu nutzen und den knappen Zeitplan einzuhalten, sodass die Produktion möglichst bald anlaufen konnte.
Die bei der Verbrennung erzeugten Heißgase durchlaufen die ausgemauerte Brenn- und Nachbrennkammer und gelangen anschließend in eine Mischkammer, wo die Temperatur der Heißgase von 950 °C auf 825 °C heruntergeregelt werden, bevor diese in den Heißgaszyklon gelangen. Dort werden die groben Flugaschepartikel aus dem Rauchgasstrom abgeschieden, sodass die Rauchgase vorgereinigt zu den Trocknern gelangen. Durch den Wechsel auf die Biomasse-Energie konnte unser Kunde langfristig Energiekosten einsparen und zusätzlich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Da die erzeugten Heißgase zu fast 100 % im Produktionsprozess genutzt werden, ist auch die Effizienz hervorragend. Aufgrund der qualitativ hochwertigen Materialien und dem hohen Automatisierungsgrad sind unserem Kunden keinerlei Nachteile in puncto Verfügbarkeit und Personalkosten im Vergleich zu den fossil befeuerten Anlagen entstanden.
TECHNISCHE DATEN
Brasov
Brasov (Rumänien) Heißgaserzeuger Der neue Heißgaserzeuger wurde auf einer von allen Seiten zugebauten Aufstellfläche in einem Spanplattenwerk in Rumänien errichtet. Die erzeugten Heißgase gehen in einen Wärmeaustauscher, mit dem Frischluft für einen Spänetrockner aufgewärmt wird um die Späne „sauber“ auf die entsprechende Feuchtigkeit zu trocken.

Das von Kablitz umgesetzte Feuerungssystem arbeitet mit einem mechanischen Vorschubrost und einer drei- stufigen Verbrennungsluftzugabe, was bedeutet, dass die Verbrennungsluft in drei verschiedenen Ebenen geregelt wird: Primärluft in den Unterwindzonen unterhalb des Rostes sowie Sekundär- und Tertiärluft im oberen Teil der Brennkammer bzw. im Übergang zwischen Brenn- und Nachbrennkammer. Als Verbrennungsluft wird Abluft der Pressenhalle und des Trocknerkreises verwendet.
Zusätzlich zum bestehenden Feuerungssystem ist die Nachbrennkammer darauf ausgelegt, eine Nachrüstung eines Staub-Gas-Kombibrenners sowie von Granulatdüsen.

Der am Austritt des Heißgaserzeugers eingebaute Heißgasschieber trennt sicher die neue Anlage vom bestehenden System unter Verwendung von Sperrluft und ermöglicht dadurch die sichere Ausführung der Wartungsarbeiten bei laufendem Produktionsbetrieb.
TECHNISCHE DATEN