Im Zuge einer Werkserweiterung stieg der Kunde von fossilen Brennstoffen auf Biomasse um: Eine Restholzfeuerung liefert Heißgas direkt für die Trocknung – integriert in die bestehende Infrastruktur.
Feuerungswärmeleistung
Heißgasleistung
Herausforderung
Bestehende Anlagen weiter nutzen. Energieversorgung neu denken.
Im Zuge der Erweiterung seines Werks wollte der Kunde auch die Energieversorgung modernisieren und langfristig unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden.
Die Erweiterung brachte neue Anforderungen an die Energieversorgung mit sich. Gleichzeitig waren bereits vorhandene Komponenten und begrenzter Platz zu berücksichtigen. Die neue Lösung musste deshalb kompakt, zuverlässig und schnell umsetzbar sein – mit möglichst wenig Eingriff in den laufenden Produktionsbetrieb und innerhalb eines engen Zeitplans.
Gleichzeitig wollte der Kunde die Chance nutzen, von fossilen Brennstoffen auf Biomasse umzusteigen und damit seine Energiekosten langfristig zu reduzieren.

Lösung
Restholz wird zur Energiequelle für die Produktion.
Kablitz realisierte einen Heißgaserzeuger mit Restholzfeuerung, der die vorhandene Infrastruktur optimal nutzt und die erzeugte Wärme direkt in den Produktionsprozess integriert. Als Brennstoffe können Rinde, Waldrestholz und Produktionsabfälle eingesetzt werden.
Die erzeugten Heißgase durchlaufen eine Brenn- und Nachbrennkammer und werden anschließend über einen Mischkühler auf die benötigte Temperatur gebracht.
Effizient. Direkt. In den Prozess integriert.
Die erzeugte Energie kommt dort an, wo sie gebraucht wird.
Die aufbereiteten Heißgase werden direkt dem Produktionsprozess zugeführt und für die Trocknung genutzt. Dadurch wird die erzeugte Wärme nahezu vollständig im Produktionsprozess verwertet. Gleichzeitig werden große Mengen an Flugasche bereits vor dem Rauchgasweg abgeschieden und die nachgeschaltete Technik entlastet.
Der Wechsel zu Biomasse
Weniger fossile Energie. Mehr Wert aus vorhandenen Ressourcen.
Mit der Umstellung auf Biomasse kann der Kunde seine vorhandenen Reststoffe energetisch nutzen und gleichzeitig den Einsatz fossiler Brennstoffe reduzieren. Das senkt langfristig die Energiekosten und verbessert die Umweltbilanz der Produktion.
Dank hochwertiger Komponenten und eines hohen Automatisierungsgrades bleibt die Anlage dabei zuverlässig und wartungsarm – ohne Abstriche bei der Verfügbarkeit.

Ergebnis
Aus Restholz wird ein verlässlicher Teil der Energieversorgung.
Die neue Anlage verbindet die Anforderungen der Produktion mit einer effizienteren und nachhaltigeren Energieversorgung.
- Biomasse statt fossiler BrennstoffeRinde, Waldrestholz und Produktionsabfälle werden direkt als Energieträger genutzt.
- Geringere EnergiekostenDie Nutzung vorhandener Reststoffe reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
- Hohe EnergieeffizienzDie erzeugten Heißgase werden nahezu vollständig für den Produktionsprozess genutzt.
- Bestehende Infrastruktur weiter nutzenVorhandene Komponenten und der verfügbare Platz wurden optimal genutzt.
- Zuverlässiger ProduktionsbetriebAutomatisierung und hochwertige Komponenten ermöglichen einen stabilen Betrieb bei geringem zusätzlichem Personalaufwand.
- Nachhaltiger produzierenDer Wechsel auf Biomasse verbessert die Energiebilanz und reduziert fossile CO₂-Emissionen.
Die Technik.
Im Detail.
Riga, Lettland
- Feuerungswärmeleistung
- 49 MW
- Heißgasleistung
- 49 MW
- Brennstoffdurchsatz
- ca. 223.000 t/Jahr
- Heißgastemperatur
- 825 °C
- Heizwertbandbreite
- 1,8–2,9 kWh/kg
- eingesetzte Brennstoffe
- Rinde · Waldrestholz · Produktionsabfälle
Einblicke.
Aus jeder Perspektive.
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